Strände

Vom Strand aus streift der Blick über klares, türkisblaues Wasser, das sich am Horizont zu einem Azur-Blau verfärbt. Sonnenanbetern schmeicheln die herein rollenden sanften Wellen, die immer scheinende Sonne und der sanfte Wind, der die Haut streichelt. Abkühlung verschafft ein Sprung in das angenehm temperierte Meer.
Arubas Strände sind traumhaft – ob schattige Weiten, ruhige Rückzugsmöglichkeiten oder lebhafte Sonnenbader- und Wassersport-Mekkas. Das karibisch warme Meer umspült türkisfarben die Ufer; die Sonne verwöhnt Wasserliebhaber ganzjährig; der stete Passatwind macht den Aufenthalt im Freien angenehm. Ein Großteil des 11 Kilometer langen Streifens entlang der Westküste wird flankiert von Resorts und bietet viel Abwechslung. Strandurlauber entspannen auf ihren bequemen Liegen, während sie in einem Buch schmökern oder ihre Umgebung beobachten. Baden, Schnorcheln, Kitesurfen, Wasserski, Tubing, Parasailing, Banana-Boat und viele andere Wassersportmöglichkeiten laden zum Spaß im Meer ein.
Im Gegensatz dazu liegen die Strände der windzugewandten Westküste in eher abgeschiedenen, unerschlossenen Gebieten. Hier hat das ununterbrochene Anstürmen der Wellen magische Buchten aus dem Kalkstein gemeißelt, über denen schroffe Wüstenlandschaften aufragen. Auf Grund der starken Unterströmungen und brandenden Wellen ist schwimmen hier nicht zu empfehlen. Doch ein Bescuh lohnt sich: Gäste finden hier Ruhe, Abgeschiedenheit und einzigartige Naturphänomene.
Beide Küstenseiten haben ihre besonderen Reize. Alle Strände sind öffentlich zugänglich.
Arubas Strände zählen zu den besten der Welt – blütenweißer Sand und kristallklares Wasser.
Arashi Beach Der Arashi Beach und der nahegelegene Boca Catalinaliegt nördlich des Malmok Beach am Rande eines hübschen Wohngebiets. Er grenzt an eine karge Wüstenlandschaft und die gewundene Straße, die zum California Leuchtturm führt. Der Arashi Beach ist ein ruhiger, schmaler Strandabschnitt mit Behelfsunterkünften und einem großen Parkplatz. Der bei Einheimischen beliebte Küstenabschnitt begeistert mit einer prächtigen Unterwasserwelt und sanften Strömungen – ideal zum Schnorcheln …
Palm Beach Am bekannten, drei Kilometer langen Palm Beach liegen viele der internationalen Kettenhotels. Hier reihen sich Wassersportanbieter, Landungsstege, Strandbars, Restaurants und Geschäfte aneinader. Das ruhige Meer lockt Schwimmer und Schnorchler. Die Zeit bei Sonnenauf- oder -untergang bietet das ideale Ambiente für Gymnastik oder beschauliche Spaziergänge. Orange leuchtende Sonnenuntergänge oder ein Candle-Light-Dinner am Strand bilden das perfekte Finale eines entspannten oder ereignisreichen Tags am Meer.
Eagle Beach Der Eagle Beach ist ein beliebter Strandabschnitt mit klarem, glitzerndem Wasser, schattigen Picknick-Bereichen, Strohschirmen, einem großen motorisierten Wassersportangebot und ausreichend Parkmöglichkeiten. Jenseits der Strandstraße liegen einige Hotels, die ihren Gästen teilweise Cabanas und Liegestühle zur Verfügung stellen. Während der Osterwoche bilden Zelte bunte Farbtupfer entlang der Küste, da das Campen in dieser (und nur in dieser!!) Zeit erlaubt und zur Tradition einheimischer Familien gehört.
Baby & Rodgers Beach Der Baby Beach befindet sich bei Seroe Colorado am südöstlichen Ende der Insel. Dieses Gebiet war früher als die „Kolonie“ bekannt, da hier während der 50-Jahre-Öl-Raffinerie-Betrieb die Führungskräfte mit ihren Familien in einem umzäunten Areal lebten. Der Baby Beach erstreckt sich als sandiger Halbmond in einer ruhigen Lagune und bietet einen Snackstand und Schattenspender. Das Meer ist flach – Badende können weit hinaus waten. Wo sich die Bucht zum Meer öffnet, finden Schnorchler ein farbenfrohes Kaleidoskop aus Korallen und tropischen Fischen; hier herrschen jedoch teilweise starke Strömungen.
Benachbart liegt der Rodgers Beach. Ein schmaler weißer Puderzuckerstrand, in dessen Bucht Fischerboote geschützt im ruhigen Wasser dümpeln.
Weitere Strände:
Malmok Beach
Um den schmalen, sandigen Malmok Beach steht eine Vielzahl einfacher Windsurfer-Unterkünfte. Das flache, klare Wasser macht ihn zu einem beliebten Schnorchelplatz. Küstennah halten hier Katamarane und Segelschiffe für Schnorcheltrips. Nahegelegene Riffe und versunkene Wracks bieten auch exzellente Tauchmöglichkeiten.
Die Boca Catalina ist eine kleine, abgeschiedene Bucht, die über Stufen zugänglich ist – perfekt für ein ungestörtes Bad!
Druif Beach
Am Druif Beach, einem langen, schmalen, oval geformten Abschnitt mit elfenbeinweißem Sand, liegen Arubas Boutique-Hotels. Hier sind die Zimmer nur wenige Schritte vom ruhigen, karibischen Meer entfernt. Obwohl sich Oranjestads belebtes Zentrum nicht weit entfernt befindet, ist der Druif Beach ein ruhiger, entspannter Ort zum Sonnenbaden und Erholen.
Manchebo Beach
Hinter den Boutique-Hotels beginnt der Manchebo Beach, ein sehr ungestörter Bereich, der nach einem Arawak-Häuptling benannt ist. Auf diesem weiten, flachen Strandabschnitt stehen sich wiegende Palmen und eine Strand-Lounge. Da sie sich am westlichsten Punkt der Insel befindet, heißt sie treffend Punta Brabo (deutsch) wegen der stürmischen Brandung, die durch die konvergierenden Strömungen entsteht.
Hadicurari Beach
Der felsige Abschnitt hinter dem Marriott Aruba Resort heißt Hadicurari Beach (Fisherman’s Huts). Hier schneiden Windsurfer das Wasser, und die farbenfrohen „Mondsicheln“ der Kitesurfer durchbrechen den Horizont. Einst Heimat für Fischer ist er heute ein beliebter „hot spot“ für Surf-Enthusiasten sowie Austragungsort für Sportveranstaltungen und -wettkämpfe rund ums Jahr.
Mangel Halto
Mangel Halto befindet sich in Pos Chiquito an der Südwest-Küste, südlich der Spanish Lagoon. Der Abschnitt eignet sich durch das ruhige, flache Meer mit großem Fischreichtum und seinem faszinierenden Mangrovenbewuchs perfekt zum Schnorcheln und Sonnenbaden. Der abgeschiedene Strand ist wegen seines weißen Puderzuckersandes und schattenspendenden Unterstände für Picknicks beliebt. Außerdem sind hier ermöglicht Tauchgänge vom Ufer aus möglich. Man kann direkt bis zur Riffkante hinaus waten, wo einen Gelbschwanz-Schnapper, Gestreifte Sergeanten, Papageien- und Doktorfische sowie Korallen, Schwämme und Seeanemonen erwarten. Das Riff fällt bis auf eine Tiefe von über 30 Metern ab – Lebensraum von Kraken, Muränen und Barrakudas.
